Haarqualle

Als Haarqualle, wissenschaftlich auch Medusapilus, bezeichnet man eine häufig in öffentlichen Badeanstalten vorkommende Quallenart. Sie besteht überwiegend aus geballten Ansammlungen langer bis mittellanger Haare und bevorzugt die passive Fortbewegung mit der Strömung. Haarquallen leben nicht selten auch in Symbiose mit dem menschlichen Nasensekret. Der bevorzugte Lebensraum des Schwimmbadbewohners stellt die mittlere bis tiefe Beckengegend dar und wird daher selten von Schwimmern, häufig jedoch von Schnorchlern und Tauchern angetroffen. Das zumeist passive und harmlose Nesseltier verhält sich überwiegend unauffällig, zeigt jedoch aggressives Verhalten und Angriffslust, sobald sich Taucher zu nah an ihn heran wagen. Einmal in den Schlingen einer Haarqualle, gelingt es dem Opfer nur mit Mühe, sich wieder zu befreien.

"Pass auf! Heute sind wieder besonders viele Haarquallen unterwegs!" - "Na toll, haben die immer noch nicht das Wasser gewechselt?"

"Guck mal, Mama! Ich hab' eine Haarqualle gefangen!" - "Igitt! Tu die sofort wieder ins Wasser!"

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von jestorty aus Marburg
Kategorie: Slang
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